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<title>Schmetterling im Bauch-Panorama Taiwan</title>
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	<title>Eine laufende Verfassungskrise</title>
	<description><![CDATA[
			Vorwort

Das ist der erste Artikel dieser Kategorie. Hierbei habe ich vor, die in Taiwan geschehenen aktuellen Ereignisse auf Deutsch zu beschreiben. Ausgeschlossen ist es freilich nicht, meiner Ansicht nach unter Umst&auml;nden &uuml;ber sie zu kommentieren. Ohne Zweifel ist dies wegen meiner begrenzten Detscherkenntnisse leider nicht so sch&ouml;n. Man kann dahingehende Artikel sogar als &Uuml;bungen ansehen. Aber das ist mir egal. Ich scheue mich auch nicht davor. Jedenfalls bleibt es abzuwarten,  etwaige Verbesserungen endlich dadurch zu erringen. Lassen uns jetzt gehen. 

Eine laufende Verfassungskrise 

Eine Verfassungskrise geht um in Taiwan &ndash; der anscheinend kaum vermittelbare Dualismus zwischen Parlament und Regierung. Bisher hat der Etat dieses Jahres noch nicht verabschie- det. Dies sollte eigentlich in letzten November zustande gekommen sein. Grund f&uuml;r diese Ver- sp&auml;tung ist die umstrittene Ver&auml;nderung vom &quot;Gesetz &uuml;ber die Zentrale Wahlkommission&quot;. Die Opposition, die im Parlament eine instabile Mehrheit besitzt, will durch eine stark vom Parlament beeinflusste personelle Zusammensetzung dieser exekutiven Organ jede M&ouml;glichkeiten beseitigen, dass sie der Opposition angeblich ung&uuml;nstige Entscheidungen im Bezug auf die n&auml;chsten Jahr stattgefundene Pr&auml;sidentswahl treffen w&uuml;rde. F&uuml;r die Oppostion galt eine derar- tige Entscheidung immer als eine Ursache ihres Scheiterns an letzter Pr&auml;sidentswahl 2004. Damals billigte die aus vor allem von der Regierung benannten Kommissaren bestehende Zentrale Wahlkommission einen Volksentscheidantrag, der mit der Abstimmung der Pr&auml;si- dentswahl verbunden wurde. Dabei handelte es sich um einen Aufbauplan des Abwehrraketen- systems gegen&uuml;ber China. Wegen des &quot;chinafreundlichen&quot; Eindrucks der Opposition f&uuml;hre sol- che Verbindung - so die Opposition - zu ihrem erheblichen Verlust beim Wahlergebnis. Diesmal w&uuml;rde sie auf keinen Fall solche Situation wieder geschehen lassen. Allerdings ist diese Ge- setzver&auml;nderung f&uuml;r die Regierung &uuml;berhaupt inakzeptabel. Begr&uuml;ndung daf&uuml;r stellet die ver- fassungsrechtlich auferlegte Gewaltenteilungskonzeption dar. Nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichts sollten solche Beh&ouml;rden grunds&auml;tzlich vom Ministerpr&auml;sidenten benannt werden. Hierbei d&uuml;rfe das Parlament allenfalls gegen einzelnen Benannten abstimmen. Eine dieser Konzeption widersprechende Verst&auml;rkung des Parlaments sei folglich verfassungswidrig. Aus diesem Bedenken spricht die Regierung heftig gegen die geplante Ver&auml;nderung. Jedoch droht die Opposition seit letztem November: Ohne die Ver&auml;nderung dieses Gesetzes, ohne die Verabschiedung des Etats. Die Regierung lehnt diese Bedingung sofort ab. Daraus ergibt sich deswegen eine bis heute kaum vermittelbare Auseinandersetzung. Die ganze Sache klingt absurd, doch kein Wunder. In dem spiegelt sich nur die tiefe Aufspaltung innerhalb Taiwan letzten Jahren noch mal wider. 
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			<font color="#0000ff"><strong>Vorwort</strong></font><br />
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<p align="justify">Das ist der erste Artikel dieser Kategorie. Hierbei habe ich vor, die in Taiwan geschehenen aktuellen Ereignisse auf Deutsch zu beschreiben. Ausgeschlossen ist es freilich nicht, meiner Ansicht nach unter Umst&auml;nden &uuml;ber sie zu kommentieren. Ohne Zweifel ist dies wegen meiner begrenzten Detscherkenntnisse leider nicht so sch&ouml;n. Man kann dahingehende Artikel sogar als &Uuml;bungen ansehen. Aber das ist mir egal. Ich scheue mich auch nicht davor. Jedenfalls bleibt es abzuwarten,  etwaige Verbesserungen endlich dadurch zu erringen. Lassen uns jetzt gehen. </p><br />
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<font color="#0000ff"><strong>Eine laufende Verfassungskrise</strong></font> <br />
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<p align="justify">Eine Verfassungskrise geht um in Taiwan &ndash; der anscheinend kaum vermittelbare Dualismus zwischen Parlament und Regierung. Bisher hat der Etat dieses Jahres noch nicht verabschie- det. Dies sollte eigentlich in letzten November zustande gekommen sein. Grund f&uuml;r diese Ver- sp&auml;tung ist die umstrittene Ver&auml;nderung vom &quot;Gesetz &uuml;ber die Zentrale Wahlkommission&quot;. Die Opposition, die im Parlament eine instabile Mehrheit besitzt, will durch eine stark vom Parlament beeinflusste personelle Zusammensetzung dieser exekutiven Organ jede M&ouml;glichkeiten beseitigen, dass sie der Opposition angeblich ung&uuml;nstige Entscheidungen im Bezug auf die n&auml;chsten Jahr stattgefundene Pr&auml;sidentswahl treffen w&uuml;rde. F&uuml;r die Oppostion galt eine derar- tige Entscheidung immer als eine Ursache ihres Scheiterns an letzter Pr&auml;sidentswahl 2004. Damals billigte die aus vor allem von der Regierung benannten Kommissaren bestehende Zentrale Wahlkommission einen Volksentscheidantrag, der mit der Abstimmung der Pr&auml;si- dentswahl verbunden wurde. Dabei handelte es sich um einen Aufbauplan des Abwehrraketen- systems gegen&uuml;ber China. Wegen des &quot;chinafreundlichen&quot; Eindrucks der Opposition f&uuml;hre sol- che Verbindung - so die Opposition - zu ihrem erheblichen Verlust beim Wahlergebnis. Diesmal w&uuml;rde sie auf keinen Fall solche Situation wieder geschehen lassen. Allerdings ist diese Ge- setzver&auml;nderung f&uuml;r die Regierung &uuml;berhaupt inakzeptabel. Begr&uuml;ndung daf&uuml;r stellet die ver- fassungsrechtlich auferlegte Gewaltenteilungskonzeption dar. Nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichts sollten solche Beh&ouml;rden grunds&auml;tzlich vom Ministerpr&auml;sidenten benannt werden. Hierbei d&uuml;rfe das Parlament allenfalls gegen einzelnen Benannten abstimmen. Eine dieser Konzeption widersprechende Verst&auml;rkung des Parlaments sei folglich verfassungswidrig. Aus diesem Bedenken spricht die Regierung heftig gegen die geplante Ver&auml;nderung. Jedoch droht die Opposition seit letztem November: Ohne die Ver&auml;nderung dieses Gesetzes, ohne die Verabschiedung des Etats. Die Regierung lehnt diese Bedingung sofort ab. Daraus ergibt sich deswegen eine bis heute kaum vermittelbare Auseinandersetzung. Die ganze Sache klingt absurd, doch kein Wunder. In dem spiegelt sich nur die tiefe Aufspaltung innerhalb Taiwan letzten Jahren noch mal wider. 
		
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	<category>Panorama Taiwan</category>
	<pubDate>Thu, 07 Jun 2007 02:01:50 +0800</pubDate>
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